Gedanken zur Bibel:
Eine Heilung, die uns erinnert
Lukas 13,10-17: „Am Sabbat lehrte Jesus in einer Synagoge. Dort saß eine Frau, die seit achtzehn Jahren krank war, weil sie von einem Dämon geplagt wurde; ihr Rücken war verkrümmt, und sie konnte nicht mehr aufrecht gehen. Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sagte: ‚Frau, du bist von deinem Leiden erlöst.’ Und er legte ihr die Hände auf. Im gleichen Augenblick richtete sie sich auf und pries Gott."….
Die verkrüppelte Frau wurde „befreit". Wovon müssen wir befreit werden, um zu dem zu werden, der wir wirklich sind? Oft müssen wir davon befreit werden, „zu viel" zu tun. Geht es nicht eigentlich um die Frage: wie können wir weniger machen, um frei zu werden für das, was wirklich wichtig ist?
Vielleicht haben wir auch Angst, nicht genug zu tun und „Nein" zu sagen, um niemanden zu enttäuschen. Oder aber wir wollen alles selber machen, weil wir anderen nicht vertrauen. Wir sollen also nicht immer noch mehr machen, sondern - wie die verkrüppelte Frau im Evangelium - mehr „sein", um mehr zu lieben.
Fragen zu persönlichen Reflexion:
- Wo kann ich im Alltag innehalten, mich erinnern, bei Gott ausruhen?
- Wovon kann ich mich „befreien" lassen?
Welche meiner Aktivitäten könnte ich hintanstellen?
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Mittwoch, 6. Februar 2008
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